Saussure und die Geschichtlichkeit der Sprache

Der folgende Aufsatz geht zurück auf einen Vortrag auf dem Germanistentag 1997 in Bonn, der unter dem Thema “Autorität der Wissenschaften von Sprache, Medien und Literatur – Autorität in den Wissenschaften” stand. Der Text arbeitet Aspekte von Saussures Sprachtheorie heraus, die in der strukturalistischen Rezeption Saussures immer wieder ausgeblendet wurden und werden. Noch heute hat das, was man in vielen Einführungen in die Linguistik über Saussures Auffassung lesen kann, kaum etwas mit seinem Sprachdenken zu tun. In Deutschland war es Ludwig Jäger, der sich als erster für eine Annäherung an den Saussure der Manuskripte eingesetzt hat. 1975, im gleichen Jahr, in dem Jägers Dissertation erscheint, hat auch Henri Meschonnic in Le signe et le poème auf die Notwendigkeit einer differenzierten Saussure-Rezeption hingewiesen.

Hans Lösener (2000): Saussure und die Geschichtlichkeit der Sprache

Posted in Texte zur Sprachtheorie and tagged , , , , , , , , , , , . Bookmark the permalink. RSS feed for this post. Leave a trackback.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Swedish Greys - a WordPress theme from Nordic Themepark.