{"id":396,"date":"2012-10-31T14:37:06","date_gmt":"2012-10-31T14:37:06","guid":{"rendered":"http:\/\/sprachtheorie.de\/?p=396"},"modified":"2014-06-19T09:40:30","modified_gmt":"2014-06-19T09:40:30","slug":"sprachtheorie-und-literaturunterricht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sprachtheorie.de\/?p=396","title":{"rendered":"Sprachtheorie und Literaturunterricht"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/sprachtheorie.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/studie-10.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-398\" title=\"studie 10\" src=\"https:\/\/sprachtheorie.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/studie-10-218x300.png\" alt=\"\" width=\"153\" height=\"210\" srcset=\"https:\/\/sprachtheorie.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/studie-10-218x300.png 218w, https:\/\/sprachtheorie.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/studie-10.png 520w\" sizes=\"auto, (max-width: 153px) 100vw, 153px\" \/><\/a>Es gibt wohl kaum ein Feld, das die Relevanz der Sprachtheorie f\u00fcr die sprachliche Praxis so unmittelbar zu Tage treten l\u00e4sst wie der Deutschunterricht. Jedes Lernziel, jede methodisch-didaktische Entscheidung, jede Unterrichtsstunde und jeder Arbeitsauftrag beruhen auf meist implizit bleibenden sprachtheoretischen Pr\u00e4missen, die bestimmte Denkwege, Arbeitsformen und Zielperspektiven erm\u00f6glichen oder aber ausschlie\u00dfen. Dass diese Pr\u00e4missen innerhalb der didaktischen Reflexion kaum je einmal problematisiert werden, ist auch einer der Gr\u00fcnde daf\u00fcr, dass an einigen Unterrichtspraktiken hartn\u00e4ckig festgehalten wird, obwohl sich ihre didaktische Fragw\u00fcrdigkeit l\u00e4ngst erwiesen hat. Ein besonders anschauliches Beispiel f\u00fcr ein solches didaktisches Fossil ist die nach wie vor in allen Schulformen anzutreffende Form-Inhalt-Interpretation bei der Arbeit mit Gedichten. Der unten abrufbare Aufsatz ist 2009 in OBST (Osnabr\u00fccker Beitr\u00e4ge zur Sprachtheorie) erschienen und analyisert die sprachtheoretischen Annahmen und die didaktischen Diskurse, auf denen diese Interpretationspraxis beruht, und zeigt, wie Alternativen zur Form-Inhalt-Analyse entwickelt werden k\u00f6nnen. Ein didaktisches Gesamtkonzept f\u00fcr die Arbeit mit Gedichten jenseits der Form-Inhalt-Logik findet sich in dem gemeinsam mit Ulrike Siebauer von der Universit\u00e4t Regensburg verfassten Praxisband &#8222;<a href=\"http:\/\/loesener.de\/?page_id=105\">hochform@lyrik<\/a>&#8220; (2011) .<\/p>\n<p>Hans L\u00f6sener, 2012<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/sprachtheorie.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/obst7607loesener.pdf\">Hans L\u00f6sener (2009) Gedichtanalyse als didaktisches Problem. Gibt es eine Alternative zur Form-Inhalt-Interpretation?<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt wohl kaum ein Feld, das die Relevanz der Sprachtheorie f\u00fcr die sprachliche Praxis so unmittelbar zu Tage treten l\u00e4sst wie der Deutschunterricht. Jedes Lernziel, jede methodisch-didaktische Entscheidung, jede Unterrichtsstunde und jeder Arbeitsauftrag beruhen auf meist implizit bleibenden sprachtheoretischen Pr\u00e4missen, die bestimmte Denkwege, Arbeitsformen und Zielperspektiven erm\u00f6glichen oder aber ausschlie\u00dfen. 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