{"id":49,"date":"2012-09-16T09:07:50","date_gmt":"2012-09-16T09:07:50","guid":{"rendered":"http:\/\/sprachtheorie.de\/?page_id=49"},"modified":"2024-08-06T06:30:55","modified_gmt":"2024-08-06T06:30:55","slug":"warum-sprachtheorie","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/sprachtheorie.de\/","title":{"rendered":"Warum Sprachtheorie"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">&#8230; nicht nur die Linguistik angeht<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft\"><a href=\"https:\/\/sprachtheorie.de\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Kritzelbild-51.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"209\" height=\"300\" src=\"https:\/\/sprachtheorie.de\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Kritzelbild-51-209x300.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-203\" srcset=\"https:\/\/sprachtheorie.de\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Kritzelbild-51-209x300.png 209w, https:\/\/sprachtheorie.de\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Kritzelbild-51.png 529w\" sizes=\"auto, (max-width: 209px) 100vw, 209px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Jahrhundertelang wurde in der Philosophie \u00fcber Sprache nachgedacht, ohne dass jemand auf die Idee gekommen w\u00e4re, dass es dazu einer Sprachtheorie bedarf. Seit der Antike verstand man unter Sprache die W\u00f6rter, die Menschen benutzen, um die Dinge der Welt zu benennen oder ihre Gedanken mitzuteilen. Wozu eine Theorie, wenn das, worum es geht, so offensichtlich ist? Der erste, der dieser Gewissheit misstraute und in ihr die Ursache f\u00fcr gravierende Irrt\u00fcmer \u00fcber Sprache und ihre Funktionsweise erkannte, war Ferdinand de Saussure (1857\u20131913), der Begr\u00fcnder der theoretischen Sprachwissenschaft. Saussure griff ein Problem auf, das vor ihm niemand ernst genommen hatte, dass n\u00e4mlich die Sprache kein beliebiger Gegenstand ist, den man untersuchen kann, sobald man sein Vorhandensein festgestellt hat. Die Sprache ist nicht einfach \u201eda\u201c, eben, weil sie immer schon \u201eda\u201c ist, wenn man damit beginnt, \u00fcber sie nachzudenken. Sowenig wie sich auf \u201edie Realit\u00e4t\u201c aus einer Au\u00dfenperspektive schauen l\u00e4sst, weil wir immer schon ein Teil von ihr sind und wir nicht einmal f\u00fcr einen kurzen Moment \u2013 der Traum aller Mystiker! \u2013 aus ihr heraustreten k\u00f6nnen, so wenig ist uns ein Blick von au\u00dfen auf die Sprache verg\u00f6nnt. &nbsp;Wie das w\u00e4re, wenn wir es dennoch k\u00f6nnten, hat Friedrich Nietzsche ausphantasiert, in seinem Fragment \u201eUeber Wahrheit und L\u00fcge im aussermoralischen Sinne\u201c (1873) &#8211; ein faszinierender Text, sicherlich, aber eben eine Phantasie, keine Theorie der Sprache.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir k\u00f6nnen nicht aus der Sprache heraustreten, um sie zu betrachten. Dieses Faktum hat weitreichende Konsequenzen. Die gravierendste ist, dass wir nicht von einem Gegenstand \u201eSprache\u201c ausgehen k\u00f6nnen, den wir einfach untersuchen und beschreiben, weil wir ihn vorfinden (zum Beispiel in unserem Kopf). Was wir stattdessen tun m\u00fcssen, beschreibt Saussure in seinen posthum ver\u00f6ffentlichten Aufzeichnungen. An einer Stelle hei\u00dft es dort:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote has-text-align-left is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eAnderswo gibt es Dinge, &lt;gegebene Gegenst\u00e4nde,&gt; bei denen es einem freisteht, sie &lt;hinterher&gt; unter verschiedenen Gesichtspunkten zu betrachten. Hier gibt es zun\u00e4chst Gesichtspunkte, richtige oder falsche, &lt;aber einzig Gesichtspunkte&gt;, mit Hilfe deren [sic] man &lt;sekund\u00e4r&gt; Dinge SCHAFFT. Diese Sch\u00f6pfungen entsprechen Realit\u00e4ten, wenn der Ausgangspunkt richtig ist, oder sie entsprechen ihnen nicht im gegenteiligen Fall: Aber in beiden F\u00e4llen ist kein Ding, kein <em>Gegenstand<\/em> &lt;auch nur einen Moment in sich selbst&gt; gegeben. Auch dann nicht, wenn es um die allermateriellste Tatsache geht, die am offensichtlichsten in sich selbst definiert zu sein scheint wie zum Beispiel eine Folge von stimmlichen Lauten.\u201c<\/p>\n<cite>(Saussure\/Fehr 1997, 301).<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Nun ja, m\u00f6chte man einwenden, aber ich wei\u00df doch, was ich meine, wenn ich \u201eSprache\u201c sage, wenn ich von \u201eW\u00f6rtern\u201c oder von \u201eLauten\u201c der Sprache spreche? Das Problem dieser Gewissheit liegt in der Konstitution von \u00dcberzeugungen, die sich nicht einer direkten Wahrnehmung verdanken, wie man meinen k\u00f6nnte (\u201eIch h\u00f6re doch S\u00e4tze und W\u00f6rter, also muss es sie geben?\u201c), sondern einer Modellierung, die wir unabl\u00e4ssig mit dem Gegenstand, den sie repr\u00e4sentiert, verwechseln. Diese Modellierung ist die <em>Schriftlichkeit<\/em>, die wir unseren Alphabetschriften verdanken. Tats\u00e4chlich sind W\u00f6rter und S\u00e4tze, ja sogar \u201eLaute\u201c \u2013 was immer man darunter versteht \u2013 keine h\u00f6rbaren Einheiten der Sprache; w\u00e4ren sie es, so k\u00f6nnte man diese Einheiten zweifelsfrei bestimmen, wenn man jemanden eine Sprache sprechen h\u00f6rt, die man nicht ansatzweise versteht. Genau das gelingt nicht: Wer kein Japanisch kann, kann aus dem Lautstrom einer japanischen \u00c4u\u00dferung keine einzelnen W\u00f6rter heraush\u00f6ren oder bestimmen, wo ein Wort beginnt und wo es aufh\u00f6rt. Wir glauben, W\u00f6rter, S\u00e4tze und \u201eLaute\u201c zu h\u00f6ren, weil wir wissen, wie sie geschrieben werden. Die Schrift macht Sprache sichtbar und verstellt zugleich die M\u00f6glichkeit sie anders denn als Schrift wahrzunehmen. Wer einmal die Schriftbrille aufgesetzt hat (und das haben alle, die den Schriftspracherwerb erfolgreich durchlaufen haben), dem f\u00e4llt es nicht nur schwer, sie wieder abzusetzen, er kommt nicht einmal auf die Idee, dass er sie aufhat.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer die Sprache durch die Schriftbrille sieht, ist aber nicht einfach blind. Die Schrift macht ja vieles sichtbar, was wir ohne sie nicht w\u00fcssten, so dass der schriftvermittelten Sprachvorstellung durchaus die Qualit\u00e4t einer Theorie zukommt, denn sie schafft jenen Gesichtspunkt, den Saussure in dem obigen Zitat so vehement einfordert. Nur erm\u00f6glicht dieser Gesichtspunkt noch keine Sprachtheorie. Denn das, was die Schriftbrille zeigt, sind Zeichen, einfach deshalb, weil Schrift aus Zeichen besteht und ihre Funktionsweise daher eine semiotische ist \u2013 jedenfalls auf den ersten Blick. Wer mit der Schriftbrille auf die Sprache blickt, sieht Zeichen, man k\u00f6nnte sogar sagen, sieht \u00fcberall nur Zeichen, weshalb jede Theorie, die diesen Ausgangspunkt w\u00e4hlt, innerhalb der Zeichentheorie bleibt und bleiben muss. Zeichentheorie oder Sprachtheorie, das ist die unvermeidliche Alternative, wenn man sich auf den Weg macht, die Sprache zu denken. Denn Sprache und Zeichen sind zwei grundverschiedene Angelegenheiten, wer das eine f\u00fcr das andere h\u00e4lt, wird der Sprache in ihrer Spezifik nicht gerecht werden k\u00f6nnen. Es gibt einen Philosophen, n\u00e4mlich Wilhelm von Humboldt (1767\u20131835), der dieses Problem bereits vor Saussure gesehen hat. In einer seiner fr\u00fchen Schriften wendet Humboldt sich entschieden gegen die Vorstellung, \u201edass die Sprache durch Konvention entstanden, und das Wort nichts als Zeichen einer unabh\u00e4ngig von ihm vorhandenen Sache, oder eines ebensolchen Begriffs ist\u201c (Humboldt 1806, 7). Humboldt denkt die Sprache nicht vom Zeichen her, sondern vom Menschen, als T\u00e4tigkeit des jedesmaligen Sprechens, in der das Denken, Wahrnehmen und Verstehen immer wieder neu hervorgebracht wird. F\u00fcr Humboldt ist die Sprache kein blo\u00dfer Zeichengebrauch, weil er das Menschsein von der Sprache her denkt und umgekehrt und so, vermutlich als erster, eine Anthropologie der Sprache begr\u00fcndet.<\/p>\n\n\n\n<p>Sprachtheorie oder Zeichentheorie \u2013 um diese Alternative geht es auf den folgenden Seiten, die sich an den Arbeiten des in Deutschland nach wie vor kaum bekannten Sprachdenkers Henri Meschonnic (1932\u20132009) orientieren. Henri Meschonnic deshalb, weil niemand vor oder nach ihm mit dieser Konsequenz die Problematik der Eliminierung der Sprachtheorie durch die Zeichentheorie analysiert hat. Meschonnic denkt weiter, was mit Wilhelm von Humboldt und Ferdinand de Saussure beginnt. Was auch bedeutet, dass man beide anders und neu entdecken kann, wenn man sie mit Meschonnic liest. Denn dass Saussure das Paradigma des Zeichens \u00fcberwindet, um die Sprache zu denken, erschlie\u00dft sich keineswegs auf den ersten Blick. Schlie\u00dflich ist in Saussures posthum erschienenem<em> Cours de linguistique g\u00e9n\u00e9rale<\/em>, dem Buch, das ihn ber\u00fchmt gemacht hat und das er nicht selbst verfasst hat (J\u00e4ger 2010), immer wieder vom \u201esigne linguistique\u201c, vom sprachlichen Zeichen die Rede. Aber das Zeichenprinzip h\u00e4ngt nicht allein am Wort \u201eZeichen\u201c. Das, worum es geht, ist eine Sicht auf die Sprache, die eine semiotische Reduktion impliziert und die in Saussures Aufzeichnungen und in den Mitschriften seiner Studenten, die nicht in die ver\u00f6ffentlichte Fassung des Cours eingeflossen sind, einer grundlegenden Kritik unterzogen wird. Dazu geh\u00f6rt die uralte und hochaktuelle Vorstellung einer Art von mentalem Lexikon, das auf der einen Seite die Bedeutungen und auf der anderen die W\u00f6rter auflistet. So funktioniert Sprache gerade nicht, wie Saussure zeigt, weshalb er die Sprachursprungshypothesen, die von einer auf Konvention beruhenden Verbindung zwischen Wort und Bedeutung, ins Reich der Illusionen verbannt. Ohne Saussure gelesen zu haben, wird der sp\u00e4te Ludwig Wittgenstein (1889\u20131951) in seinen philosophischen Untersuchungen diese Kritik weiter entfalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer die Sprache innerhalb des Zeichenmodells denkt, setzt implizit die Trennbarkeit von Inhalt und Form, Bedeutung und Bezeichnung, Ideen und W\u00f6rtern, Geist und Welt etc. voraus. Tats\u00e4chlich ist die Zeichentheorie nicht nur ein Modell f\u00fcr sprachliche Kommunikation, sondern bildet ein transdisziplin\u00e4res Paradigma, das unsere wissenschaftlichen, philosophischen, gesellschaftlichen und politischen Vorstellungen seit der Antike pr\u00e4gt.  Meschonnic hat f\u00fcr diese epistemologische Funktion der Zeichentheorie den Begriff des\u201eZeichendenken\u201c (pens\u00e9e de signe) vorgeschlagen. Die Logik des Zeichendenkens mit seiner asymmetrischen Zweiteilung in Form und Inhalt (der Inhalt dominiert die Form, die Form dient dem Inhalt) ist nach Meschonnic verantwortlich f\u00fcr ganze Serien von Dualismen, die unsere Kultur- und Denktraditionen nach wie vor bestimmen: Natur und Kultur, Frau und Mann, wild und zivilisiert, Kind und Erwachsener, Gef\u00fchl und Verstand, Orient und Okzident etc. Wie beim Zeichen, wo der Inhalt das Prim\u00e4re, die Form das Sekund\u00e4re ist, wird in all diesen F\u00e4llen ein Herrschaftsverh\u00e4ltnis begr\u00fcndet, das eine Seite zugunsten der anderen abwertet, schw\u00e4cht und zugleich als unverzichtbares Element beibeh\u00e4lt. <\/p>\n\n\n\n<p>Das Zeichendenken geht nach Meschonnic alle an, weil es politisch wirksam ist und dort vorherrscht, wo es keiner Kritik unterzogen wird \u2013 und diese Kritik, das ist Meschonnics zentrale Hypothese, beginnt eben mit der Kritik unserer Sprachvorstellungen, der Kritik am Zeichendenken und deshalb auch an der Zeichentheorie, die nur von Sprachtheorie aus geleistet werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer Meschonnic auf Deutsch lesen m\u00f6chte, kann das inzwischen auch. 2021 ist bei Matthes &amp; Seitz &#8222;<a href=\"https:\/\/www.matthes-seitz-berlin.de\/buch\/ethik-und-politik-des-uebersetzens.html\">Ethik und Politik des \u00dcbersetzens<\/a>&#8220; erschienen, in einer von B\u00e9atrice Costa besorgten \u00dcbersetzung .<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"> Hans L\u00f6sener, 2023<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\"> <\/pre>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Wilhelm von Humboldt (1806): \u00dcber die Natur der Sprache im allgemeinen. Aus: Latium und Hellas. In: Michael B\u00f6hler (Hg.): Wilhelm von Humboldt. Schriften zur Sprache. Stuttgart: Reclam 1973.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\" style=\"font-style:normal;font-weight:300\">Ludwig J\u00e4ger (2010): Ferdinand de Saussure zur Einf\u00fchrung. Hamburg: Junius.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\" style=\"font-style:normal;font-weight:300\">Henri Meschonnic (2021): Ethik und Politik des \u00dcbersetzens. Aus dem Franz\u00f6sischen von B\u00e9atrice Costa. Berlin: Matthes &amp; Seitz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\" style=\"font-style:normal;font-weight:300\">Friedrich Nietzsche (1988): Ueber Wahrheit und L\u00fcge im aussermoralischen Sinne [1873]. In: Ders.: S\u00e4mtliche Werke. Kritische Studienausgabe in 15 Einzelb\u00e4nden. Hg. von Giorgio Colli und Mazzino Montinari. Bd. 1: Die Geburt der Trag\u00f6die. Unzeitgem\u00e4\u00dfe Betrachtungen I\u2013IV. Nachgelassene Schriften 1870\u20131873. M\u00fcnchen: dtv, S. 873\u2013890.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\" style=\"font-style:normal;font-weight:300\">Ferdinand de Saussure (1997): Linguistik und Semiologie. Notizen aus dem Nachla\u00df. Texte, Briefe und Dokumente. Gesammelt, \u00fcbersetzt und eingeleitet von Johannes Fehr. Frankfurt am Main: Suhrkamp.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\" style=\"font-style:normal;font-weight:300\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230; nicht nur die Linguistik angeht Jahrhundertelang wurde in der Philosophie \u00fcber Sprache nachgedacht, ohne dass jemand auf die Idee gekommen w\u00e4re, dass es dazu einer Sprachtheorie bedarf. Seit der Antike verstand man unter Sprache die W\u00f6rter, die Menschen benutzen, um die Dinge der Welt zu benennen oder ihre Gedanken mitzuteilen. 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